TRAVEL DIARY: A WEEKEND IN NEW YORK CITY

Processed with VSCO with hb1 preset Wie sicher viele von euch mit verfolgt haben, haben mein Freund und ich das letzte Wochenende gemeinsam mit Visa* in New York verbracht. Für mich war dieser Kurz-Trip mit Abstand das schönste Erlebnis dieses Jahres, da ich seitdem ich denken kann schon immer unbedingt nach New York wollte, um mich ein bisschen wie Carrie Bradshaw zu fühlen. Das Wochenede war sehr ereignisreich, sodass ich immer noch ganz überwältigt von all den EIndrücken bin, die wir sammeln konnten. Deshalb kommt hier nun ein kleines Travel Diary, in dem ihr nachlesen könnt, was wir alles in dieser beeindruckenden Stadt getrieben haben.

Anlass unserer Reise mit Visa war zuerst einmal das kontaktlose Bezahlen mit der Visa Kreditkarte und außerdem aber auch der 2017 FIA Formula E New York City ePrix. Ich werde euch hier über diese beiden Dinge, aber auch über andere Unternehmungen, die wir gemacht haben, berichten und euch ein paar persönliche Tipps für eure New York Reise geben.

KONTAKTLOSES BEZAHLEN MIT DER VISA KREDITKARTE

Ich persönlich bin ein Mensch, der fast alles mit Karte zahlt und so gut wie nie Bargeld dabei hat. Auch eine Kreditkarte besitze ich seit einigen Jahren und kann mir das einfache und sichere Bezahlen mit dieser vor allem im Ausland, in dem es andere Währungen gibt, nicht mehr wegdenken. Umso schöner ist es, dass Visa mit dem kontaktlosen Bezahlen eine sehr hifreiche und bequeme Funktion anbietet, die das Bezahlen in Geschäften noch viel schneller und unkomplizierter macht, aber dennoch die Sicherheit erhält.

In Deutschland ist dieses Verfahren noch nicht ganz so weit verbreitet, wie in den USA. Jedoch bieten bereits einige Läden wie Galeria Kaufhof, Karstadt, Douglas, Mediamarkt, Ikea, Rewe oder Aldi das kontaktlose Bezahlen an. Doch wie funktioniert das Ganze überhaupt? Ganz einfach! Die Visa Kreditkarte wird einfach an das entsprechende Bezahlterminal gehalten oder darauf gelegt. Innerhalb weniger Sekunden können so Beträge bis 25€ bezahlt werden, ohne eine Unterschrift leisten oder einen PIN eingeben zu müssen. Bei Summen, die diesen Rahmen übersteigen, muss aus Sicherheitsgründen weiterhin eine Verifizierung stattfinden, die Karte muss jedoch nicht mehr in ein Gerät gesteckt werden. An dem Kontaktlossymbol, welches sich auf der Karte befindet, erkennt ihr, ob eure Kreditkarte diese Funktion beinhaltet.

Ich hatte nun in New York, wo das kontaktlose Bezahlen bereits sehr verbreitet ist, also die Gelegenheit, es erstmals auszuprobieren. Wir haben es in verschiedenen Situationen ausprobiert und beispielsweise Restaurantbesuche, das Taxi oder im Supermarkt damit bezahlt. Das Bezahl-System hat uns in den wenigen Tagen, die wir in New York hatten, einiges erleichtern und an Zeit ersparen können. Ich bin mit meinem Glücksdollar in die USA gereist, und konnte ihn auch wieder mitnehmen. So einfach sollte Bezahlen im Ausland immer sein.

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DER 2017 FIA FORMULA E NEW YORK CITY ePRIX

Da wir aber natürlich auch noch andere Dinge getan haben, außer Geld auszugeben, verrate ich euch nun, weshalb wir noch in New York waren. Visa hat uns als einer der Hauptsponsoren der FIA Formula E, welche die weltweit erste elektrische Rennserie ist, zum New York City ePrix eingeladen. Da es die Vision von Visa ist, die Zahlungsindustrie voranzutreiben und das Bezahlen durch Innovationen wie das kontaktlose Bezahlsystem bequemer und sicherer zu machen, arbeitet Visa gerne mit einem Partner zusammen, der gleichermaßen für Innovation steht. Der Ansatz der Formula-E ist es, den elektrischen Autosport und die Zukunft des Automotors zu revolutionieren.

Ich muss zugeben, dass ich ganz gewiss kein Auto- und schon gar kein Autorennen-Kenner bin. Jedoch fand ich es toll, so eine Veranstaltung einmal live mit zu erleben und bin allgemein immer dafür, dass innovative Ideen, die unsere Welt verbessern und Rücksicht auf die Umwelt nehmen, wert geschätzt und verbreitet werden sollten. FormulaE1FormulaE2FormulaE3

TRAVEL DIARY NEW YORK

Neben den tollen Dingen, die wir mit Visa gemeinsamen erlebt haben, hatten wir, wie ihr sicher über Instagram mitverfolgt habt, auch etwas Zeit, die Stadt für uns selbst zu erleben. Zwar war es nur ein sehr kurzes Wochenende, sodass ich euch dieses Mal nicht allzu viele besondere Geheimtipps geben kann, ein paar Amregungen möchte ich euch jedoch trotzdem noch geben, falls ihr demnächst eine Reise nach New York planen solltet.

UNSERE UNTERKUNFT – DAS REFINERY HOTEL|63 W 38TH ST

Als aller erstes muss ich euch unbedingt unsere Unterkunft vorstellen. Ihr habt ja schon mit verfolgen können, wie begeistert ich war und ich bin es immer noch. Unser Zimmer war wirklich das Schönste, welches ich bisher bewohnen durfte und ich würde dieses Hotel jedem weiter empfehlen. Die Lage des Hotels ist perfekt, nur wenige Gehminuten vom Empire State Building und Timessquare entfernt und der Service ist wirklich hervorragend. Ein weiterer Pluspunkt ist die Dachterrasse mit direktem Blick auf das Empire State Buildung, auf welcher auch regelmäßig ausgelassene Partys statt finden. Hier bekommt ihr noch einmal ein paar Einblicke in unser wunderschönes Zimmer. Zimmer1Zimmer2Zimmer4Processed with VSCO with a9 presetZimmer6Zimmer3Zimmer5Bad3Bad1Bad4Bad6Zimmer8Bad2Bad5

EMPIRE STATE BUILDING & TIMES SQUARE

Da sich unser Hotel wie bereits gesagt in der Nähe des Empire State Buildings und des Times Squares befand, waren dies auch die ersten Anlaufstellen an unserem ersten Abend, da ich persönlich sowieso finde,  dass sich der Times Square und wie sich herausgestellt hat, auch das Empire State Building am meisten am Abend lohnt, wenn es schon dunkel ist. Letzteres kann man natürlich auch tagsüber besuchen, jedoch würde ich jedem empfehlen, dann lieber auf das Rockefeller Center zu gehen, da der Blick auf die Stadt hier noch viel schöner ist. Abends bietet aber auch das Empire State Building einen tollen Blick auf die Stadt und man kann sogar die Lichter des Times Square sehen.Empire State Building.JPGTimes Square.JPGEmpire State Building 2

VOM CENTRAL PARK BIS ZUR BROOKLYN BRIDGE – NEW YORK ERLEBEN

Der zweite Tag unserer Reise war der einzige, den wir komplett frei gestaltet haben. Da wir so viel wie möglich sehen und alles unter einen Hut bekommen wollten, war dies auch einer der mit Abstand anstrengendsten Tage, die ich je auf einer Reise hatte. Auch das Wetter hat uns leider im Stich gelassen und wir hatten den ganzen Tag Regen. Doch davon haben wir uns nicht entmutigen lassen und haben trotzdem versucht, die Stadt so ausgiebig es ging, zu erleben. Hier bekommt ihr meine persönliche Liste von Orten, die ihr euch auf jeden Fall anschauen solltet, wenn ihr in New York seid.

Wir sind vom Hotel aus erst einmal die 5th Avenue in Richtung Central Park gelaufen und man muss wirklich sagen: Es gibt nichts in New York, was nicht sehenswert oder spannend ist. Die Straßen entlangzulaufen, die gelben Taxis, die Feuerwehr- und die Polizeiwagen mit heulenden Sirenen in Action zu erleben, war für uns fast schon Attraktion genug. Hier bekommt ihr ein paar Eindrücke von den “Streets of New York”, die Bilder sind alle an der 5th und 6th Avenue Richtung Uptown Manhattan entstanden.

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New York City

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Da ich als Bloggerin natürlich immer auf der Suche nach tollen Kulissen und Locations für meine Bilder bin, lasse ich es mir auch nicht nehmen, euch ein paar Tipps für schöne sehenswerte Orte in New York City zu geben.

LOVE SCULPTURE|55TH ST & 6TH AVENUE

Eine Sehenswürdigkeit, mit der ich unbedingt ein Foto haben wollte, ist natürlich die allseits bekannte Love Skulptur. Ob allein oder mit dem Partner, dieses schöne New Yorker Kunstwerk vom amerikanischen Künstler Robert Indiana macht auf Fotos auf jeden Fall etwas her!

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FLAT IRON BUILDUNG|175 5th AVENUE

Ein besonders tolles Gebäude, welches man auch auf der 5th Avenue, jedoch dieses Mal Richtung Downtown bewundern kann, ist das Flat Iron Gebäude. Ich denke, es gibt kaum jemanden, der dieses Gebäude nicht schon einmal irgendwo gesehen hat und auch wir wollten es mal aus nächster Nähe sehen.

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SOHO|PRINCE STREET

Neben Midtown und Uptown Manhattan haben wir uns auch noch den Stadteil SoHo angesehen. Dieser gefiel mir besonders gut. Hier bekommt man des Öfteren schöne Hauseingänge mit hohen Treppen zu sehen, die mich so an Sex and the City erinnern. Diese sieht man zwar auch in der Upper West und East Side, an SoHo gefällt mir aber vor allem das Szenige. Des Weiteren befinden sich  nämlich entlang der Prince Street außerdem viele Designer Boutiquen und süße Cafés und Restaurants. Ein besonderer Eyecatcher, den ich auf der Prince Street gefunden habe, waren tolle bemalte Wände, die ich natürlich auch noch festhalten musste.SohoSoho2

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EAST VILLAGE| FIRST STREET GARDEN

Wo wir gerade bei außergewöhnlicher Street Art sind… Solche schönen Wände gibt es in New York in Hülle und Fülle. Ich wünschte, ich hätte sie alle abklappern können, aber dafür fehlte die Zeit. Diese Wand hat es mir auf jeden Fall aber sehr angetan und gehört zum First Street Garden zwischen der  E 1st und  E 2nd. Genau genommen liegt sie direkt an der Ecke E1st 2nd Avenue. Aber überall in diesen Straßen sind noch viele andere tolle Kunstwerke zu sehen.

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CHINA TOWN

Ein weiterer Stadtteil, den wir uns angesehen haben und den ich persönlich auch sehr cool fand, war China Town. Hier ist es nicht gepflegt und sauber, aber ich muss gestehen, dass ich belebte, szenige Gegenden oft mag und irgendwie auf ihre Art charmant finde. Es war auf jeden Fall wirklich witzig, durch Manhattan zu laufen und einem von jetzt auf gleich fast ausschließlich Asiaten über den Weg liefen. Diese Gegend ist ein eigener kleiner Kosmos und zeigt eine ganz andere Facette Manhattans. Auf jeden Fall ist es mal einen Spaziergang wert.Processed with VSCO with c6 presetchina3china1

BROOKLYN BRIDGE

Was bei einem New York Trip natürlich nicht fehlen darf, ist ein Besuch der Brooklyn Bridge. Wir waren leider erst sehr spät da und das Wetter war wie gesagt miserabel. Doch selbst dann war der Blick auf die Stadt unbezahlbar. New York ist eben einfach magisch.

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 NEW YORK FERRY

Was ich jedem nur absolut empfehlen kann, ist einmal eine Fähre nach Staten Island oder Brooklyn zu nehmen. Wir hatten das Vergnügen, als wir zum New York ePrix nach Brooklyn gefahren sind und hatten einen tollen Ausblick. Man kann sowohl die Skyline Manhattans als auch die Freiheitsstatue super sehen und die Fahrten sind sehr günstig. Mit der Fähre nach Staten Island zu fahren ist sogar kostenlos.ferry1ferry2ferry3

EMPIRE STATE BUILDING

An unserem letzten Tag wollten wir unbedingt noch auf die Aussichtsplattform des Rockefeller Centers. Wie schon erwähnt, ist die Sicht vom Empire State Building aus auch schön, jedoch ist die vom Top of the Rock meinem Empfinden nach noch viel viel besser.  Deshalb würde ich hier auf jeden Fall tagsüber rauf gehen, am besten morgens, da hier nicht allzu viele Menschen auf einmal auflaufen. Mehr möchte ich hierzu auch gar nicht mehr sagen, ich denke die Bilder sprechen für sich – dies ist ein definitives Must See.Rockefeller 4Rockefeller5.jpg

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ZEHN PERSÖNLICHE TIPPS

Zu guter Letzt möchte ich euch hier nun noch ein paar allgemeine Tipps geben, wenn ihr nach New York fliegen möchtet und das vielleicht auch eure erste USA-Reise ist. Es gibt ein paar Dinge, auf die man achten sollte und die ich selbst sehr hilfreich gefunden hätte, hätte ich sie vorher gewusst.

  1. Plant genug Reisebudget ein! New York ist sehr teuer und wenn ihr nicht jeden Tag in Schmierbuden essen möchtet, solltet ihr vorbereitet sein. Preise um die 50 Dollar für zwei Personen für ein normales Abendessen sind in New York normal. Sinnvoll ist es, immer einen Mix aus Zahlungsmitteln dabei zu haben. Neben einer kleinen Summe Bargeld in Landeswährung gehören die Bank- und die Visa Kreditkarte unbedingt mit ins Gepäck.
  2. Denkt an das Trinkgeld (Tip)! In New York, oder allgemein in den USA, ist es üblich, dass man ein Tip, also ein Trinkgeld gibt, da die Bedienungen hier wirklich davon leben. Es wird als sehr unhöflich empfunden, wenn man das nicht tut, deshalb stellt euch bei einem Essen immer schon darauf ein, dass zusätzlich zur Tax auch ein Trinkgeld von mindestens 15% gegeben werden sollte.
  3. Besorgt euch einen New York Pass! Leider ist auch alles andere in New York sehr kostspielig. Die Sehenswürdigkeiten kosten alle enorm viel Geld, deshalb bietet es sich an, sich einen New York Pass für bis zu 10 Tagen zu besorgen, mit dem ihr alle Sehenswürdigkeiten schneller und günstiger besuchen könnt. Der Preis für einen Drei-Tages-Pass liegt pro Person bei ca. 100 Dollar. Dies erscheint viel, ist aber wenig, wenn man bedenkt, dass der Besuch des Rockefeller Centers schon 40 Dollar kostet.
  4. Wenn ihr im Sommer nach New York reist: Nehmt genug luftige Kleidung mit! Wir haben die Stadt gerade selbst im Sommer erlebt und mussten feststellen, dass es selbst bei Regen und angeblich 23 Grad immer noch extrem warm und vor allem die Luftfeuchtigkeit sehr hoch ist. Das muss zwar nicht immer so sein, aber in einer Stadt, die nur aus Wolkenkratzern besteht, steht die Luft, und ein aktiver Tag ohne Schweiß ist undenkbar.
  5. Vorsicht! Klimaanlagen! Dies ist ein Tipp für alle, die auch so empfindlich auf Klimaanlagen reagieren, wie ich. Die Amerikaner neigen dazu, im Sommer die Klimaanlagen immer auf volle Pulle zu stellen. Das erscheint im ersten Moment angenehm, wenn man aber länger in einem Restaurant sitzen muss, kann das unangenehm werden. Deshalb: Immer etwas zum Überziehen dabei haben!
  6. Für die, die einen leichten Schlaf haben: Packt euch Ohropax ein! Ich persönlich habe das Problem nicht unbedingt, aber es gibt Menschen, die beim kleinsten Geräusch nicht schlafen können. New York ist die mit Abstand lauteste Stadt, in der ich je war. Ohne Sirenen und Gehupe non stop geht da nichts, deshalb sichert euch lieber ab.
  7. Besucht das September 11 Memorial Museum! Wir haben die Chance genutzt und es uns angesehen. Es ist traurig und schlimm, wozu Menschen fähig sind, aber auf jeden Fall wert sich anzuschauen und außerdem sehr schön gestaltet.
  8. How are you?” ist meist nur eine Floskel! In den USA werdet ihr immer freundlich begrüßt und gefragt wie es euch geht. Ich musste lernen, dass das einfach eine Floskel ist und die Menschen meist verwundert waren, wenn ich über meinen Gemütszustand erzählt habe. Also einfach nur nett Hallo sagen reicht vollkommen ;).
  9. Lecker Burger essen! Wir sind verrückt nach Burgern und müssen in jeder Stadt, die wir besuchen, einen essen. Wir haben einen super coolen Laden namens “Black Tap” gefunden, der super leckere Burger und dazu auch noch verrückte Freakshakes anbietet. Defintiv einen Besuch wert!
  10. Gönnt euch eine Taxifahrt! Wenn man einmal durch ganz Manhattan gelaufen ist, ist man wirklich K.O. Ihr könnt natürlich die Subway nehmen, aber scheut euch nicht, auch mal ein Taxi zu nehmen. Man findet zu meiner Überraschung sehr schnell eins und die Preise sind fast schon normal. Für ein echtes New York Erlebnis, macht also ruhig mal eine kleine Spritztour mit einem kultigen New Yorker Taxi ;).

Ich hoffe, dass euch dieses kleine Travel Diary gefallen hat, ihr Lust auf den Big Apple bekommen habt und euch meine Tipps weiter helfen!

Bis ganz bald!
Eure Isa ❤

*in liebevoller Zusammenarbeit mit Visa

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TRAVEL DIARY: CHALKIDIKI

IMG_9565.JPGIhr Lieben,
ich habe es mir so lange vorgenommen und bin leider nie dazu gekommen, endlich das Travel Diary zu unserem Urlaub in Chalkidiki zu schreiben. Die Vorbereitungen für Texas nehmen mich doch sehr ein, aber jetzt habe ich endlich mal ein wenig Zeit gefunden, mich dran zu setzen.

Unser Urlaub ist nun schon gute zwei Wochen her und ich möchte jetzt meine Erfahrungen und Erlebnisse mit euch teilen. Ich hatte mich auf diesen Urlaub so sehr gefreut, denn das war der erste Sommerurlaub seit drei Jahren, den ich mit meinem Freund verbringen durfte. Da wir beide auch das letzte mal schon zusammen in Griechenland waren und uns sofort in das Land verliebt haben, haben wir uns auch dieses mal wieder dafür entschieden. Dieses mal ging es jedoch anstatt auf eine Insel aufs Festland, nach Chalkidiki.

Um euch einen kurzen Überblick zu verschaffen: Die Chalkidiki ist eine Halbinsel auf dem Festland von Griechenland, liegt zwischen dem Thermaischen und dem Strymonischen Golf und ragt dort in drei fingerartigen Landzungen ins Ägäische Meer hinein. Diese drei Finger nennen sich von Westen nach Osten Kassandra, Sithonia und Athos.

HOTEL UND UMGEBUNG

Hotelanlage
Unsere Behausung für die Woche befand sich auf dem linken Finger, also Kassandra. Wir haben im “Bluebay Hotel” gewohnt, welches sich zwischen den Orten Afytos und Kalithea befand. Das Hotel befand sich in einer sehr ruhigen Lage, nach Afytos waren es jedoch nur etwa 10 Gehminuten, nach Kalithea etwa 30. Also waren hier nur kurze Spaziergänge erforderlich, um in den nächsten Ort zu kommen. Das Hotel an sich hatte eine gute, überschaubare Größe mit zwei Pools, einem großen Restaurant und auch einem Wellnessbereich, den wir aber nicht genutzt haben. Die Zimmer waren größentechnisch absolut ausreichend, die Ausstattung auch. Es gab einen Safe und einen Kühlschrank und die Einrichtung war dafür, dass wir nur das Standardzimmer gebucht haben, auch vollkommen in Ordnung. Lediglich das Bad hätte etwas schöner sein können, denn hier gab es eine Dusche, die nur durch einen Vorhang vom Rest des Bades getrennt wurde, sodass nach dem Duschen der Boden immer leicht unter Wasser stand. Ich würde nächstes mal auf jeden Fall ein etwas nobleres Zimmer wählen, wobei das auch nur Luxus wäre, da wir sowieso die meiste Zeit im Urlaub nicht auf dem Zimmer verbringen.img_2941dscf0031img_2945dscf9548dscf9549img_2947img_9851dscf0106img_9843dscf9535img_9617

Strand
Vom Hotel aus kommt man sehr schnell zum wunderschönen Strand. Da sich die Anlage weit oben befindet, muss man eine Treppe mit 150 Stufen hinunter gehen, aber das hört sich schlimmer an, als es ist und ging zu unserer Überraschung auch sehr schnell. Der Strand hier ist sehr gepflegt, mit wunderschönem, klaren Wasser. Liegen kosten hier natürlich Geld, die Gebühr wurde jedoch verrechnet, wenn man bei der angrenzenden Bar mindestens 4€ für Getränke ausgab. Dies war auch nicht schwierig, da hier alles extrem überteuert war, aber einmal konnte man sich das gönnen. Am Strand war es zu dieser Zeit sehr ruhig, wir hatten unsere Ruhe, da die Hauptsaison vorbei war, und ich muss sagen, dass mir das wirklich gefiel. Besonders begeistert war ich hier aber wirklich von dem Wasser. Obwohl es nicht mehr so heiß war, war das Wasser angenehm warm und eines der klarsten, das ich je gesehen habe. Dieser Strand direkt vor unserem Hotel war somit einer meiner Favourites, und ich denke, die Bilder sprechen für sich.img_9634img_9681img_9675img_9724img_9665img_9740img_9672img_9644

Essen
Da wir im letzten Urlaub nicht so gute Erfahrungen mit dem Essen im Hotel gemacht haben, war uns das dieses mal besonders wichtig. Und ich muss sagen, dass das Essen in diesem Hotel wirklich gut war. Das Frühstück hat mich direkt überzeugt, es gab eine große Auswahl an verschiedensten Speisen. Jeden Tag gab es verschiedene Ei-Zubereitungen, frisches Obst, viele Brotsorten, herzhafte griechische Teigwaren, Kuchen, Waffeln, Cornflakes, Nüsse und vieles weitere, was das Herz begehrt. Ich würde sagen, dass es von süß bis herzhaft eine sehr gute, vielseitige Auswahl gab. Besonders hat mir gefallen, dass es neben den gängigen Cornflakes auch weniger zuckerhaltige und auch eine gute Auswahl an Nüssen gab, sodass man auch mal etwas ausgewogener in den Tag starten konnte.

Das Abendessen war ebenfalls sehr vielfältig. Jeden Abend gab es Speisen nach bestimmten Themen wie zum Beispiel “Italien” oder “Frankreich”, aber natürlich auch immer traditionell griechisches Essen, sodass es nie langweilig wurde. Das Essen schmeckte immer frisch und jedes mal anders. Neben den Hauptgerichten wurden auch viele Beilagen wie Käse, verschiedene Salate und Pasten, und auch Brot bereitgestellt. Am Abendessen hat mir immer sehr gefallen, dass jeden Abend auch ein Koch da war, der ein Gericht frisch zubereitet hat. Das war entweder Pasta, Grillfleisch oder Braten. Das einzige, was ich mir sowohl beim Frühstück, als auch beim Abendessen gewünscht hätte, war eine vielseitigere Obstauswahl, denn diese war jeden Tag fast identisch. Allgemein kann ich das Essen in diesem Hotel aber nur als positiv bewerten und denke, dass hier für jeden Geschmack etwas dabei ist.img_2823

Afytos
Wie bereits erwähnt, lag unser Hotel zwischen zwei Orten. Der nähergelegene, welchen wir direkt am Tag unserer Anreise besucht haben, ist Afytos. Und ich muss sagen, ich war auf Anhieb verliebt. Afytos ist ein kleiner, überschaubarer, wunderschöner traditioneller Ort, der einfach seinen ganz eigenen Charme hat. Die kleinen Gassen und die hübschen Häuser haben es mir sofort angetan und ich war unglaublich glücklich darüber, dieses Örtchen sehen zu dürfen. Ich hatte zuvor eher ein Dorf erwartet, in dem nicht viel los ist, aber es hat hier an nichts gefehlt. Wie üblich, gab es hier einige Souvenir-Läden, kleine Supermärkte, Cafés und Restaurants. Natürlich konnte man hier nicht richtig shoppen, das brauchte ich aber auch nicht. Wenn man der Familie jedoch mit kleinen Mitbringseln eine Freude machen will, wird man hier auf jeden Fall fündig. Afytos war für mich auch definitiv einer der schönsten Orte, die ich in diesem Urlaub gesehen habe und ich kann nur jedem empfehlen, ihn zu besuchen, wenn er in der Nähe ist. Die Preise in den Restaurants sind ganz normal, man kann hier lecker griechisch essen und dabei ein bisschen Bekanntschaft mit den griechischen Katzen machen, denn die gibt es hier en masse. Mehr möchte ich zu diesem tollen Städtchen auch gar nicht sagen, sondern lieber die Bilder für sich sprechen lassen. img_4769img_4688img_4690img_4653img_4731img_2702img_4675img_4699img_0872img_0852img_0877img_4713img_4682img_0847img_4689img_4673

Kalithea
Der zweite Ort in der Nähe unseres Hotels war Kalithea. Dieser Ort war etwas größer, mit mehr Geschäften und Restaurants, aber lange nicht so schön wie Afytos. Hier hat man gespürt, dass alles auf den Tourismus ausgelegt ist, und das charmante, was Afytos uns präsentiert hat, war eher nicht gegeben. Dennoch war es einen Besuch wert, da wir hier ein wenig bummeln, essen und an Spielautomaten Spaß haben konnten. Jedoch darf man auch hier nicht damit rechnen, dass man eine große Shopping-Tour machen wird. In diesem Ort befanden sich nur wenige, kleinere Boutiquen und zu meinem Bedauern eine riesige Masse an Fell-Geschäften, was in Griechenland scheinbar der absolute Renner ist. Trotzdem gab es auch hier schöne kleine Ecken und süße Restaurants. Außerdem gab es hier einen größeren Supermarkt, wo die Preise wieder etwas normaler sind, als in den kleinen Mini-Märkten. img_9792img_9794img_9802img_9835

CHALKIDIKI UND IHRE LANDSCHAFT – PLACES TO SEE

Unser Hotel lag wie gesagt in einer sehr ruhigen Lage. Außer der zwei Orte in der nahen Umgebung gab es hier nicht viel spannendes zu sehen. Deshalb kann ich nur jedem, der mal nach Chalkidiki verreisen möchte, empfehlen, sich unbedingt ein Auto zu mieten, denn es gibt so viel Schönes zu entdecken! Zwar muss man auch einige Stunden Fahrt auf sich nehmen, aber es loht sich auf jeden Fall.

Wir haben uns für drei Tage ein Auto bei der Firma AVIS gemietet. Hier haben wir für einen nigelnagelneuen VW Polo für drei Tage 175€ bezahlt, was wie ich finde, ein guter Preis ist, wenn man betrachtet, wie viel die vom Reiseführer angebotenen Ausflüge kosten. Ich kann nur sagen: Lasst das bleiben und erkundet die Halbinsel auf eigene Faust! Dann seid ihr nirgends zeitlich gebunden und bezahlt zudem auch weniger. Lediglich ein voller Tank kam noch dazu, aber zu zweit war das alles machbar.

Jedenfalls haben wir uns vorgenommen, uns am ersten Tag unseren gesamten Finger, also Kassandra anzuschauen und am zweiten und dritten den mittleren Finger, Sithonia zu erkunden. Der dritte Finger war leider tabu, denn dieser wird nur von Mönchen bewohnt und Zutritt ist hier strengstens verboten. Es gab die Möglichkeit, eine Bootstour zu machen, bei der man vom Boot aus die Klöster sehen konnte, aber für mehr als 50€ pro Person erschien uns das etwas überzogen. So haben wir uns also auf die anderen zwei Finger konzentriert, und wir haben es nicht bereut.

KASSANDRA
Am ersten Tag machten wir es uns also zur Aufgabe, unseren Finger zu erkunden. Dieser ist etwas touristischer und weniger naturbelassen, als Sithonia, jedoch haben wir auch hier ganz nette Dinge gesehen. Strände gab es hier nicht viele spannende, wenn man möchte kann man sich jedoch gerne den Strand in Sani und in Possidi ansehen. Letzteren haben wir dann auch zum Schwimmen gehen genutzt, und auch hier war das Wasser sehr schön. Richtig umgehauen haben mich die Strände bei dieser Fahrt allerdings nicht, sodass ich behaupten würde, dass der Strand direkt vor unserem Hotel wirklich der schönste auf Kassandra war. Hier konnte man sich jedoch einige Orte ansehen, die aber alle sehr ähnlich und nicht besonders abwechslungsreich waren. Auch hier: wieder sehr touristisch. Sehenswert war es also zwar, aber ich kann nur jedem ans Herz legen, sich Sithonia, den mittleren Finger, nicht entgehen zu lassen, denn dieser Finger entpuppte sich für uns am nächsten Tag als das Herzstück Chalkidikis.img_9880img_9904img_9884img_9960

SITHONIA

Nikiti
Am zweiten Tag wollten wir uns also den mittleren Finger Sithonia vornehmen. Hierfür entschieden wir uns, erst einmal den Ort Nikiti zu besuchen und dann westlich an der Küste entlang zu fahren. Dieser Tag war für mich mit Abstand der schönste, denn hier haben wir wirklich die wunderschönsten Orte gesehen, die einfach nur magisch waren. Der Ort Nikiti hatte eine Neustadt, die ganz nett, aber nicht viel anders war, als die anderen Orte die wir gesehen haben. Außerdem haben wir hier einen Crêpe und eine Waffel gegessen, die einfach nur teuer und nicht lecker waren. Also lasst solche Schlemmereien lieber aus. In den kleinen Orten ist das nicht gerade das Steckenpferd der Griechen und ihr werdet euch nach dem Essen nicht glücklich fühlen. Der wahre Schatz Nikitis ist die Altstadt. Diese sollte man auf jeden Fall sehen! Auch hier gab es wieder so wunderhübsche alte Gassen und Häuser und ich habe mich sofort in das türkisfarbene Haus verguckt, welches ein Restaurant beherbergt. Hier lohnt es sich auf jeden Fall, einen kleinen Spaziergang zu machen und den mediterranen Flair zu genießen. Von Afytos aus zum nächsten Finger (also auch nach Nikiti) brauchten wir übrigens ungefähr eine Stunde Fahrt.img_0069img_0077img_0076img_0012img_0006img_0035img_0045img_0065img_2974img_2981img_0002img_0047img_0003img_2982

Kastri Beach 
Von Nikiti aus ging es dann südlich weiter an der Westküste entlang, um die schönsten Strände ausfindig zu machen. Ein Strand, der kaum bekannt ist, aber uns die Sprache verschlagen hat ist Kastri. Um die Bucht zu finden, muss man gut auf die Schilder achten, aber dann geht es ganz einfach! Das Wetter war zu dem Zeitpunkt zwar nicht so schön und sehr windig, aber der Ausblick hat sich gelohnt. Überzeugt euch einfach selbst davon.img_0119img_0127img_0128img_0135img_0136img_0137img_0142img_0151img_0158img_0232img_0234

Von Kastri aus ging es dann immer weiter Richtung Süden an der Küste entlang. Die Landschaft hat uns hier auf Sithonia einfach nur begeistert und am liebsten wären wir alle fünf Minuten stehen geblieben, um Bilder zu machen. Dieser Teil Chalkidikis ist einfach so viel natürlicher, felsiger und hat so wunderschöne Buchten. Wer sich Sithonia entgehen lässt, verpasst also auf jeden Fall etwas!img_0491img_0244img_0271img_0260img_0358img_0250Koviou Beach
Der letzte Strand, den wir an diesem Tag entdeckt und zum Baden genutzt haben, war Koviou. Wir haben ihn gesehen und mussten einfach ins Wasser springen. Das Wasser an diesem weißen Sandstrand war unglaublich blau und klar, und kurz bevor die Sonne unterging, war es einfach super romantisch. Dieser Strand war definitiv auch einer der schönsten, die ich je gesehen habe und ich werde mich immer gern an das abendliche Schwimmen erinnern.

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Zum Abschluss des Tages haben wir noch das Dorf Parthenonas besucht, welches ganz weit oben im Gebirge liegt. Das Dorf wurde früher einmal vollständig zerstört und irgendwann dann wieder in einem tradtionellen griechischen Stil aufgebaut. Dieser Ort hat uns einfach gefesselt. Der Ausblick von dort oben war unbezahlbar und das Dorf war so charmant und idyllisch, dass wir am liebsten gar nicht weg wollten. Wenn man das Dorf hinauf fährt, findet man am Ende eine Gaststätte, in der man mit einem wunderschönen Ausblick essen kann. Das haben wir zwar nicht gemacht, aber ich würde es jedem allein wegen der Atmosphäre empfehlen. Dieses Dorf war mit eine der schönsten Erlebnisse in Chlakidiki und man sollte es auf jeden Fall nicht auslassen!img_0366img_0377img_0374img_0376img_0404img_0361img_0412img_0483

Karydi Beach
Am nächsten Tag haben wir uns vorgenommen, östlich an der Küste entlang zu fahren und Sithonia ganz zu sehen. Unser erster Stop war jedoch Karydi Beach, ebenfalls ein sehr schöner Strand mit wieder sehr klarem Wasser und einer atemberaubenden weißen Felsenlandschaft. Dieser Strand war gut besucht, aber dennoch sehr schön und sauber. Auf jeden Fall auch einer der Strände, die man in Chalkidiki gesehen haben sollte!img_0512img_0702img_0592img_0561img_0569img_0513dscf0058img_0532dscf0044img_0635

Sarti
Unser nächster Stop an der Ostküste Sithonias war dann der Ort Sarti. Hier haben wir leckeres Gyros gegessen und den doch sehr touristischen Ort ein wenig erkundet. Der Strand war nicht einer der schönsten, zumindest nicht dort, wo die Touristen waren, aber immerhin hat der starke Wellengang hier meinen Freund begeistert. Schlendern und essen konnte man hier jedoch gut. Wir haben unser Gyros in einem Fastfood-Restaurant namens Obelix gegessen und es war wirklich sehr lecker! Wir haben den Tipp bekommen, dass das wirklich gute Gyros in den Fastfood Läden zu finden ist, und dem war auch so! Dazu war es auch noch sehr günstig und damit auf jeden Fall eine Empfehlung wert.img_0773img_0786img_0790dscf0073img_0792img_0799Die Fahrt an Sithonias Ostküste entlang war allgemein sehr beeindruckend, aber für mich auch nervenaufreibend. Man bekam wunderschöne Buchten und Gebirge zu sehen, musste sich aber mit den kurvigen Serpentinen hoch im Gebirge anfreunden, die mir oft ganz schön Angst eingejagt haben. Ich bin da aber auch eher zart besaitet. Mein Freund zumindest hatte sehr viel Spaß am Autofahren auf der Strecke und ich habe versucht, mich derweil auf die wunderschöne Natur zu konzentrieren, die uns begegnet ist.dscf0069img_0752img_0727img_0741img_0721

Kalamitsi Beach
Am Ende unseres Roadtrips haben wir noch Kalamitsi Beach besucht. Ebenfalls ein schöner Strand am Rande des Gebirges, jedoch nicht ganz so kristallklar, wie die anderen Strände, an denen wir waren. Die Landschaft war hier dennoch auch sehr schön und definitiv sehenswert. Von Kalamitsi aus haben wir nirgends mehr gehalten, da das Umfahren des Fingers einige Stunden gedauert hat. Es gibt aber sicher auch noch andere Strände, die sehr sehenswert sind, und in jedem Fall sollte man sich von Porto Carras aus die Schildkröteninsel ansehen, die wir auf unserer Reise mehrfach bewundern durften.img_0811

Die Tage in Chalkidiki gingen wie alles Schöne sehr schnell rum, aber wir haben sie sehr aktiv und gut genutzt. Die Landschaft, vor allem auf Sithonia, ist wirklich wunderschön und ließ mich oft einfach nur staunen. Das einzige was mir negativ auffiel, war die traurige Tatsache, dass die Straßen teilweise wirklich extrem zugemüllt waren. Das hat  mir nicht so gut gefallen und hier wurde deutlich, dass Griechenland ein Land in der Krise ist. Dennoch habe ich die Zeit in Chalkidiki sehr genossen, wenn auch ich persönlich mir etwas besseres Wetter gewünscht hätte. Ende September ist auf die Sonne leider nicht mehr ganz so Verlass gewesen und ab und zu regnete es auch. Wir hatten auch eine schlechte Woche erwischt, aber allgemein muss man sich bewusst sein, dass die Abende zu der Zeit wirklich sehr kalt sind. Sommerfeeling ist da leider nicht mehr. Deshalb würde ich den Frostbeulen unter euch empfehlen, etwas früher dort in den Urlaub zu fliegen, damit ihr auch die Abende noch ausgiebig auf der Terrasse verbringen könnt.

Allgemein war dieser Urlaub für mich trotz des Wetters einfach wunderschön und eine tolle Erfahrung. Wieder einmal wurde mir bestätigt, dass Griechenland einer der schönsten Flecken dieser Erde ist und ich werde sicher noch öfter wieder kommen.

Ich hoffe, dieser Beitrag hat euch gefallen und euch auch für Chalkidiki begeistern können. Ich freue mich wie immer sehr über euer Feedback und verabschiede mich an dieser Stelle noch einmal von euch, denn in San Antonio in Texas wartet schon das nächste Abenteuer auf mich, von welchem ich euch auch ganz sicher berichten werde!

Bis bald,
eure Isa ❤

TRAVEL DIARY: PRAGUE 

Hallo meine Lieben!

Wie ihr wisst, habe ich das letzte Wochenende in Prag verbracht und habe euch ja auch versprochen, eine ausführlichere Review darüber zu schreiben. Ich für meinen Teil finde, dass Prag eine wunderschöne Stadt mit einem ganz eigenen Flair ist, und auch wenn dieses durch den Trubel in der Hochsaison etwas gedämpft wird, ist die Stadt dennoch sehenswert und hat einem einiges zu bieten. Ich werde versuchen, euch hier für verschiedene Bereiche ein paar Tipps zu geben, sodass ihr vielleicht auch Lust bekommt, ein paar Tage in der tschechischen Hauptstadt zu verbringen!

GELD WECHSELN 
Das Wichtigste zuerst. Wie ihr wisst, gibt es in Tschechien keinen Euro sondern Kronen. Und das Wechseln des Geldes kann oft zum Desaster werden, wenn man an die falsche Wechselstube gerät. Leider ist das auch uns passiert. Wir haben uns im Vorhinein sagen lassen, dass das Wechseln direkt an der Grenze am sinnvollsten sei, weil die Stellen in Prag oft hohe Gebühren drauf schlagen. Also sind wir artig an der Grenze angehalten und haben dort unser Geld gewechselt. Wir haben unsere Euros zu einem Preis von 22,050€ pro Euro verkauft. Wir mussten zusätzlich aber dennoch eine Gebühr zahlen. Nicht schlecht gestaunt haben wir dann, als wir feststellen mussten, dass in den Stuben in der Prager Altstadt Kurse von 26-27 Kronen für einen Euro auftauchten. Zwar wurden auch hier Gebühren berechnet (auch wenn immer überall dran steht, dass es keine gäbe), dennoch hätte sich das Wechseln hier viel mehr gelohnt als an der Grenze! Ich für meinen Teil habe 200€ gewechselt und habe durch diese Aktion rund 50€ verloren, was mich natürlich unfassbar geärgert hat. Deshalb liebe Leute: Bevor ihr eine Reise nach Prag antretet, informiert euch im Internet über den aktuellen Kurs und verkauft eure Euros nirgends, wo der Kurs zu stark von dem, was ihr herausgefunden habt, abweicht. Wir dachten einfach, der Kurs würde schwanken und haben uns deshalb nichts dabei gedacht. Hinterher ist man aber immer schlauer. Damit ihr davor bewahrt werdet, informiert euch gut und wechselt am besten nicht an der Grenze! In Prag wollen die meisten zwar auch Gebühren haben, aber da es so viele Wechselstuben in Prag gibt, machen einem einige Betreiber auch bessere Angebote, um den Zuschlag zu bekommen. Informiert euch aber wirklich immer und überall über die tatsächliche Gebühr, die zusätzlich berechnet wird. Denn was auf den Plakaten steht, stimmt eigentlich nie. Mein Rat wäre sowieso, nicht allzu viel Geld zu wechseln. Es stellte sich heraus, das man oft mit Euro oder eben EC-Karte zahlen konnte, sodass das Wechseln in Kronen, jedenfalls von hohen Beträgen, nicht notwendig ist.

DAS “DRUMHERUM”
Ich muss wirklich sagen, nachdem wir mit dem Auto nach Prag gefahren sind, ist mir erst mal aufgefallen, was für eine tolle Landschaft Tschechien im Allgemeinen zu bieten hat! Alles ist wunderbar grün und hügelig, und die Autofahrt wurde damit wirklich zu einem Spaß, da man die schöne Landschaft aus dem Fenster heraus beobachten konnte. Generell erinnerte mich persönlich auch vieles an Polen, wodurch ich mich natürlich noch mehr wie “zu Hause” gefühlt habe. Naturliebhabern würde ich deshalb unbedingt empfehlen, mit dem Auto nach Prag zu fahren und vielleicht hier und da noch einen Abstecher zu machen. Das nah gelegene Karlovy Vary (zu deutsch: Karlsbad) ist einer der berühmtesten und traditionsreichsten Kurorte der Welt und da meine Eltern schon einmal dort waren, kann ich bestätigen, dass es sehr schön sein soll! Man hat also einige Möglichkeiten, das Land zu erkunden und schöne Orte im Umkreis von Prag zu finden, und ich selbst habe definitiv auch noch vor einmal nach Karlovy Vary zu fahren!

UNTERKUNFT 
Hotels gibt es in der Prager Altstadt wirklich wie Sand am Meer. Wo man nicht lang läuft, gefühlt jedes zweite Gebäude beherbergt ein Hostel oder Hotel. Das finde ich persönlich aber nicht schlecht, denn so hat man die Chance, ziemlich zentral zu wohnen. Auch unser Hotel befand sich recht zentral. Zwar lag es nicht in der unmittelbaren Nähe des Altstädter Rings, wo das meiste los ist, dafür aber nur zwei Gehminuten entfernt von der Prager Burg, die auch eine Anlaufstelle für viele Touristen ist. Ich fand die Lage eigentlich perfekt, da wir zwar ca. eine halbe Stunde laufen mussten, um im Kern der Stadt anzukommen, dafür war unsere Straße aber nicht so furchtbar überrannt und laut und man konnte beim Spaziergang die Stadt und ihre Schönheit erkunden.

Unser Hotel war das “Designhotel Neruda” in der Nerudova 225/44 und ist auf den ersten Blick sehr unscheinbar. Man musste erst einmal genauer hinsehen, bis man den Eingang fand und selbst nach drei Tagen bin ich noch oft an der Tür vorbei gelaufen, aber Gottseidank hatte ich meinen Freund dabei, der mich darauf hingewiesen hat ;). Das Hotel ist an sich eher klein, beherbergt aber wohl verschiedene Gebäude mit teilweise wunderschönen Design-Zimmern. Ein solches haben wir aber nicht gebucht, da wir sowieso die meiste Zeit unterwegs waren und uns ein einfaches Zimmer vollkommen ausgereicht hat. Ich muss aber sagen, dass ich mit unserem Zimmer sehr zufrieden war. Natürlich gab es hier und da ein paar kleine Macken, aber ich habe noch kein Hotel erlebt, in dem das nicht so war. Man hat einen Kleiderschrank mit Safe, einen Fernseher mit einigen deutschen Programmen, einen Wasserkocher und verschiedene Teesorten zur Auswahl und außerdem eine Klimaanlage im Zimmer. Auch das WLAN funktionierte im ganzen Hotel, sowie im Zimmer, einwandfrei, was auch nicht überall so ist. Besonders überzeugt hat mich aber die Sauberkeit des Zimmers. Jeden Tag wurde alles gesäubert und ich habe wirklich keinen einzigen Krümel finden können. Auch das Badezimmer war sauber und völlig ausreichend. Es gab einen Fön, Anschlüsse für Rasierer und Steckdosen. Außerdem wurden kleine Tuben mit Shampoo, Duschgel und Body Lotion zur Verfügung gestellt. Das einzige kleine Manko war für mich, dass es anstatt einer richtigen Duschkabine nur einen Duschvorhang gab. Das mag ich persönlich nicht so gerne, aber im Urlaub kann ich mich damit trotzdem anfreunden und habe nicht wirklich Probleme damit. Für jemanden, der aber eher auf Komfort und Luxus aus ist und viel Zeit im Zimmer, bzw. Badezimmer verbringen möchte, wäre ein etwas gehobeneres Zimmer die besser Wahl. Hier könnt ihr jedenfalls unser völlig ausreichendes, gepflegtes Zimmer und das Bad sehen:IMG_9564IMG_9565

Wir haben zur Übernachtung auch noch das Frühstück gebucht. Dieses war entsprechend der Größe des Hotels eher überschaubar und klein, aber dennoch gab es, wie ich finde, reichlich Auswahl. Von verschiedenen Brotsorten bis hin zu kleinen Gebäckteilchen, frischem Obst, Joghurt und Müsli war alles dabei. Spannend fand ich, dass das Graubrot in Prag, oder vermutlich generell in Tschechien, immer Kümmel enthält. Ich bin dem Brot dann meist aus dem Weg gegangen, weil ich kein besonderer Fan davon bin und vor allem nicht, weil ich morgens eher ein süßer Esser bin. Für mich gab es aber dafür noch viele andere Alternativen an Brot und Brötchen, sodass ich auf nichts verzichten musste. Des Weiteren hatte man die Möglichkeit, sich an verschiedenen Heissgetränken wie Tee, Kaffee, Cappuccino und Latte Macchiato so oft man wollte zu bedienen, und außerdem wurde auch eine Auswahl an Kaltgetränken wie Orangensaft, Grapefruitsaft, Wasser mit Himbeeren und normales Wasser bereit gestellt. Was ich schön fand, waren kleine Specials, die wie ich vermute, am Wochenende angeboten werden. Einmal konnte man sich frische Pancakes zubereiten lassen und an zwei anderen Tagen gab es noch einen kleinen Tisch, auf dem Dinge wie andere Wurstsorten, Chilischoten und Tomate-Mozzarella mit Pesto präsentiert wurden. Außerdem gab es auch täglich einen anderen hausgemachten Kuchen, was ich persönlich sehr schön fand, auch wenn ich so gut wie nie etwas davon probiert habe, weil ich einfach zu voll war. Man konnte also wirklich gut satt werden, und mir hat es an nichts gefehlt. Das einzige, was ich nicht unbedingt empfehlen würde, war das Rührei. Ich habe es nicht gegessen, aber mein Freund sagte mir, das es nicht besonders gut schmeckte und vermutlich aus Pulver bestand. Das gekochte Ei war jedoch vollkommen in Ordnung. Hier seht ihr ein paar Eindrücke vom Frühstück im Hotel Neruda:IMG_9669IMG_9668IMG_9667IMG_9823IMG_9671

PARKEN
Was sicher auch für einige wissenswert ist, ist die Parksituation in Prag. Wie man sich vermutlich denken kann, ist in der Altstadt nicht viel mit langem parken. Deshalb haben wir für unser Auto einen Parkplatz dazu gebucht, auf dem wir es geschützt stehen lassen konnten. Dieser Parkplatz befand sich 3 Gehminuten entfernt, oberhalb vom Hotel, in der Nähe der Burg. Hier war schön, dass alles sehr gut abgesichert war und man nicht damit rechnen musste, dass das Auto nach vier Tagen weg sein würde. Dieser Service hatte aber auch seinen Preis. Wir haben pro Nacht 25€ dafür bezahlt, was sicher nicht wenig ist. Hier sollte man dann überlegen, ob man wirklich mit dem Auto kommen möchte, denn in der Stadt selbst braucht man es wirklich gar nicht. Wie gesagt, lohnt es sich aber, um die umliegende Landschaft zu erkunden oder weitere Orte im Umkreis zu besuchen.

SEHENSWÜRDIGKEITEN
Normalerweise sind mein Freund und ich sehr kulturbegeistert und klappern auf unseren Reisen meist alle Sehenswürdigkeiten und Museen ab. Dieses Mal wollten wir es aber etwas gelassener angehen und die Stadt einfach etwas auf uns wirken lassen. Dennoch gibt es natürlich einige Dinge, die ihr unbedingt sehen solltet, die ihr aber eigentlich auch nicht verfehlen könnt.

Zum einen ist da natürlich die Prager Burg, von der ich schon erzählte. Da sie ein wichtiger Bestandteil der Stadt ist, lohnt es sich, dort mal vorbei zu schauen. Die Prager Burg bildet das größte geschlossene Burgareal der Welt und liegt auf dem Berg Hradschin, das heißt man muss ein wenig Berg auf stapfen, um sie zu sehen. Das lohnt sich aber auf jeden Fall, denn von dort oben hat man zudem einen wunderbaren Ausblick auf die Stadt, wie ihr hier auch sehen könnt:IMG_0982IMG_9710

Ein weiteres Highlight der Stadt ist natürlich die berühmt berüchtigte Karlsbrücke. Zu dieser kamen wir, wenn wir einfach den Berg von unserem Hotel aus geradeaus herunter gelaufen sind, was ziemlich entspannt war. Die Brücke ist die älteste erhaltene Brücke über die Moldau und eine der ältesten Steinbrücken Europas und verbindet die Prager Kleinseite mit der Altstadt. Auf der Brücke sieht man verschiedene Statuen von Heiligen, die wirklich schön anzusehen sind und auch ansonsten kann man hier den Blick auf die Moldau genießen. Das einzige, was sehr schade ist, ist, dass die Brücke leider sehr überrannt von Touristen ist und man deshalb nicht von dem einen zum anderen Ende durchschauen kann. Dennoch ist hier ein schöner Platz, an dem man tagsüber Künstlern beim Zeichnen zuschauen und kleine Souvenirs kaufen, und wo man abends den Darbietungen verschiedenster Musiker lauschen kann. Hier nun Bilder mit Sicht von und auf die Karlsbrücke:IMG_0907IMG_9772IMG_1080IMG_1081IMG_1085IMG_1079

Bei einem Prag Besuch sollte man nicht die Prager Rathausuhr, oder auch astronomische Altstädteruhr, vergessen, kann man aber eigentlich auch nicht, denn wenn man von der Karlsbrücke aus einfach gerade aus weiter “mit dem Strom zieht”, steuert man genau auf dieses schöne Kulturdenkmal zu. Auch hier sammeln sich die Touristen in Scharen, aber da die Uhr so groß ist und natürlich weiter oben platziert ist, kann man sie dennoch gut sehen. Man hat außerdem auch die Möglichkeit, auf den Turm des Rathauses zu steigen und so einen Blick auf den Altstädter Ring zu erhaschen. Dies ist jedoch nicht kostenfrei und außerdem muss man aufgrund der Nachfrage auch mit einer längeren Wartezeit rechnen.img_9661

Der Altstädter Ring liegt direkt am Altstädter Rathaus und ist der größte und zentralste Platz in Prag. Hier gibt es viele Restaurants und Cafés, einige kleine Geschäfte, viele Straßenkünstler und, natürlich, Touristen en masse! Man kann ihn aber nicht verfehlen, da alle Menschenmassen in seine Richtung laufen, vor allem um die Uhr zu bestaunen. Hier einige Eindrücke vom Altstädter Ring:
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Eine weitere Sehenswürdigkeit, die sich für Kunstbegeisterte lohnen soll, die wir aber leider nicht besucht haben, da sie sich derzeit noch im Umbau befindet, ist das Prager Nationalmuseum. Das Museum liegt sehr zentral direkt am Wenzelsplatz (Václavské Námêsti), wo sich auch einige Geschäfte und Restaurants befinden, und wäre deshalb wirklich mal einen Besuch wert.

Neben dem Nationalmuseum gibt es auch auch noch die Prager Nationalgalerie (Národní galerie v Praze, Dukelskych Hrdinu, 530/47 Holesovice), die sich wirklich sehr lohnen soll. Hier gibt es von Malerei bis Bildhauerei alles zu sehen und ich habe mir sagen lassen, dass es vor allem interessant ist, wenn man gerne mehr über die böhmische Geschichte und Kultur erfahren möchte. Dies ist jedenfalls eine Sehenswürdigkeit, die ich unbedingt auch noch besuchen möchte, wenn ich einmal wieder in Prag bin.

Zu guter letzt berichte ich euch noch von dem “Sex Machine Museum” (Melantrichova 476/18). Mein Freund und ich haben es zufällig in einer kleinen Straße entdeckt, die vom Altstädter Ring abging und fanden es lustig. Also haben wir es uns einfach mal angeschaut und es war doch sehr interessant zu sehen, wie erfinderisch die Menschen schon in früheren Zeiten waren und was es alles für verrückte Geräte und Maschinen zur Beglückung des Menschen gibt. Das Museum ist eher klein, ich fand es aber ausreichend. Es beinhaltet auch ein kleines “Kino”, in dem sehr alte Erotikfilme laufen. Dies war auch sehr amüsant anzuschauen, zumal man heutzutage meist eine ganz andere Vorstellung von Erotik hat. Der Eintritt im Museum war jedoch nicht günstig. Ich habe als Student umgerechnet 6€ bezahlt, mein Freund aber 12€. Hier sollte man abwägen, ob man sich den Spaß gönnen möchte, oder nicht.

An alle Studenten hier noch einmal: Nehmt unbedingt eure Ausweise mit, dann könnt ihr an vielen Orten einiges sparen!

SHOPPING 
Für ein Fashion Victim wie mich darf das Shoppen im Urlaub natürlich auch nicht fehlen. Zwar habe ich in Prag nicht unbedingt das Verlangen danach gehabt, in tausend Geschäfte zu gehen, aber ein paar haben wir dennoch aufgesucht. Neben den üblichen Geschäften wie Zara, H&M und Co., hat Prag gefühlt 50.000 Souvenirläden und andere traditionelle Geschäfte, aber natürlich auch Designer Modehäuser zu bieten.

Shoppen kann man in der Prager Altstadt eigentlich überall. Rund um den Altstädter Ring gibt es überall Geschäfte und kleine Boutiquen, die Haupteinkaufsstraßen sind jedoch Narodni trida und Na prikope, welche quer zum Wenzelsplatz verlaufen. Hier findet man alle üblichen Modeketten und natürlich auch Restaurants. Ich persönlich habe hier aber nicht viel geshoppt, da ich im Urlaub lieber in Geschäfte gehe, die ich zu Hause nicht habe und wo ich mir etwas besonderes kaufen kann. Deshalb habe ich mir in einem der unzähligen italienischen Taschenläden “La Borsa” eine wunderschöne, sommerliche Ledertasche gekauft, die auf jeden Fall das Fundstück überhaupt für mich war. Ansonsten habe ich mir nur Kleinigkeiten wie ein Portemonnaie mit dazu passendem Schlüsseletui und außerdem eine schöne Spitzen-Culotte im Sale bei Marks &Spencer am Wenzelsplatz gekauft. Diejenigen, die nach Designerware suchen, werden in der Pariser Straße fündig. Hier war ich jedoch gar nicht unterwegs. Hier seht ihr einmal die Tasche und das Portemonnaie, das ich mir gekauft habe:IMG_9858IMG_9925

Ein weiteres nettes Einkaufserlebnis bietet der Havelmarkt (Havelský trh, Havelská 13) in Prags Altstadt. Hier kann man traditionelle tschechische Waren kaufen, wie zum Beispiel Souvenirs aus Holz oder ländertypische Lebensmittel, wie die gefüllten Oblaten. Die Preise hier sind vollkommen in Ordnung und auch wenn der Markt nicht allzu groß ist, lohnt es sich, hier einmal vorbei zu schlendern.

ESSEN 
Mir grault es, wenn es in den Urlaub geht, meist davor, mir ein Lokal zum Essen auszusuchen. Ich habe in der Vergangenheit die Erfahrung gemacht, dass die meisten Restaurants, die man im Urlaub besucht, nichts taugen oder überteuert sind. Deshalb habe ich mir inzwischen angewöhnt, mich vorher im Netz schlau zu machen und wenigstens ab und zu gezielt Lokale anzupeilen. Ich muss aber sagen, dass die Restaurants in Prag wirklich in Ordnung zu sein scheinen. Die meisten bieten das gleiche an, traditionelle böhmische Küche und/ oder Pizza. Wir haben beides probiert und beides war sowohl preislich, als auch geschmacklich voll in Ordnung.

Ein echter Tipp ist aber die Burger Bar “Joy” (Celetná 988/38), welche ihr direkt vor dem Prager Pulverturm (vom Altstädter Ring aus kommend) findet. Wir waren hier sogar zwei mal essen, da meinem Freund die Burger so super gut geschmeckt haben. Es gibt hier wirklich ausgefallene Variationen von Burgern, verschiedene Arten von Pommes und andere Beilagen und natürlich auch andere Hauptgerichte wie Salate. Auch die Pommes, sowohl die normalen, als auch die Süßkartoffelvariante, waren wirklich lecker. Die Preise waren auch vollkommen in Ordnung, man bezahlt dort nicht mehr als in einem deutschen vergleichbaren Restaurant. Der einzige Minuspunkt war, dass die Bedienung bei unserem zweiten Besuch wirklich sehr unfreundlich war. Dieses Problem hat man aber generell in der ganzen Stadt, da die Leute scheinbar nicht mehr wirklich Lust auf Touristen haben. Das kann ich aber nachvollziehen und da ist Prag wirklich nicht der einzige Ort, an dem das so ist. Als Tourist ist das wohl eine Sache, mit der man einfach leben muss.IMG_9663IMG_9846

Wer mir auf Instagram folgt, hat sicher auch gesehen, dass wir uns natürlich auch das traditionelle Gebäck der Böhmen nicht haben entgehen lassen. “Trdelnik” gibt es in Prag wirklich an jeder Ecke, wie Crêpes in Paris. Das Gebäck hat eine rollenartige Form, da es an einem Stock bzw. Spieß über offenem Feuern gebacken wird. Das macht es wahrscheinlich auch so besonders. Die klassische Form ist meist mit Walnüssen oder Mandeln bestreut, ich habe aber auch Varianten mit Puderzucker und anderem gesehen. Man kann sie pur essen, oder mit Schokolade, Pudding, Eis, oder wie ich mit einer Strudelmischung befüllen lassen. Wenn man wollte, könnte man alle 5 Minuten einen essen, also wird man diese Leckereien sicher nicht übersehen.img_9637IMG_1073IMG_1076

Ein weiterer Tipp sind auf jeden Fall die Prager Schokoladenläden. Hier könnt ihr traditionelle Prager Schokolade in vielen verschiedenen Sorten kaufen. Mein Freund und ich haben leckere Mandeln mit Schoko-Zimt-Überzug gekauft, die dort scheinbar auch sehr beliebt sind. Zwar sind diese Geschäfte nicht günstig, aber als Mitbringsel für meine Eltern waren die Mandeln perfekt. Es gibt dort noch einige andere Sorten wie solche mit Ingwer, Chili, oder einfach Kakaopulver. Eine Packung von 100g hat etwas über 5€ gekostet. Nicht wenig, aber wie ich finde, eine sinnvolle Ausgabe! Ich habe sie in einem Laden direkt neben unserem Hotel gekauft.

Noch eine niedliche Entdeckung war das “Gingerbread Museum” in der Straße unseres Hotels (Nerudova). Hier gab es zahlreiche, wunderschönes handgearbeitetes Lebkuchengebäck zu bestaunen, und am liebsten hätte ich von jedem eins gekauft, weil es so schön war! Der kleine Laden beinhaltet außerdem noch ein kleines süßes Café, welches zum Zeitpunkt, als wir da waren, zwar geschlossen wirkte, aber dennoch sehr einladend aussah! Hier lohnt sich ein Besuch auf jeden Fall auch, wenn ihr euren Freunden oder Familie ein hübsches, persönlicheres Souvenir mitbringen möchtet. Denn hier ist für Hunde- oder Katzenliebhaber bis hin zu Architekturinteressierten oder kleinen Prinzessinnen alles mit dabei!IMG_9824IMG_9825IMG_9826IMG_9827IMG_9828IMG_9829IMG_9830IMG_9841

Ein Empfehlung für Liebhaber schöner Desserts ist das “Amorino”, eine Eisdiele kurz vor der Karlsbrücke, die Eiscreme in Rosenform anbietet. So ein Eis wollte ich schon immer mal essen, also habe ich es natürlich kaufen müssen, auch wenn eine kleine Waffel mit bereits 4€ nicht günstig ist. Dafür war aber die Portion Eis wirklich ausreichend und wir beide konnten uns daran erfreuen. Die Eiscreme selbst war jetzt nicht besser oder schlechter als andere. Hier ist der große Andrang wohl hauptsächlich der schönen Optik zu verschulden.IMG_9720

So, ich denke, das war es nun von meiner Seite und ich hoffe, ihr könnt euch jetzt ein Bild von dieser tollen Stadt machen! Die Reise dorthin lohnt sich auf jeden Fall und selbst wenn ihr keine großen Kulturliebhaber seid und nicht gezielt von einem Hot Spot zum nächsten rennt, werdet ihr ganz sicher erkennen, wie schön Prag und seine Bauten sind und dass es auch nichts macht, jeden Tag aufs neue die gleichen Wege zu laufen, denn dieser Ort verliert seine Schönheit und Lebensfreude dadurch nicht.

Ich hoffe, ihr hattet Spaß beim Lesen und könnt etwas mit meinen Tipps anfangen! Lasst mich gerne wissen, wie euch dieser kleine Einblick gefallen hat!

Bis bald!
Eure Isa ❤

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